ESL One Rio 2020 abgesagt, Statement zum Coaching Bug

Es ist das eingetreten, was viele befürchtet haben: Die ESL One Rio, das für November geplante CS:GO Major, findet nicht statt. Außerdem hat sich Valve nun zum Coaching Bug geäußert, der in Profi-Matches ausgenutzt wurde und somit in den letzten Tagen das Hauptgesprächsthema in der Community war.

2020 bleibt ohne CS:GO Major

esl one rio 2020

Die Qualifikationsturniere für die ESL One Rio 2020 liefen bereits, doch das Hauptturnier findet letztendlich doch nicht statt. Grund für das ausfallende Major ist natürlich die aktuelle Pandemie. Die Gesundheit von Spielern und Fans steht im Vordergrund. Nach der Verschiebung von Mai auf November, wäre es das erste CS:GO Major mit einem Preisgeld von $2 Millionen gewesen.

Vorerst legt Valve kein neues Datum für das nächste Major fest. Es wird solange gewartet, bis LAN Events wieder weltweit ohne Risiko ausgetragen werden können. Solange werden die regionalen Major Ranking Events weiterhin online ausgetragen, um stets die besten Teams jeder Region im Blick zu behalten.

Skandal um Coachin Bug

In den letzten Tagen dominierte ein Thema die CS:GO Community: Der Coaching Bug. Hierbei handelt es sich um einen selten auftretenden Fehler, der im Zuschauermodus auftrat. Normalerweise kann ein Coach nur den lebenden Spielern in seinem Team in der First Person-Perspektive zusehen.

Der Bug führte dazu, dass die Sicht des Coaches an einem beliebigen Ort auf der Map hängen blieb. Das konnte ausgenutzt werden, um Positionen und Laufwege der Gegner zu verraten. Vor zwei Wochen wurde dieser Bug mit einem Update behoben. Gleichzeitig schlich sich aber ein fast gleicher Bug ein, der dann wiederum wenige Tage später behoben wurde.

Das Hauptproblem war aber der erste Bug, da er sehr lange Zeit im Spiel war (offenbar seit letztem Jahr) und unter anderem von Profi-Teams bewusst ausgenutzt wurde. Das führte dazu, dass Nachforschungen betrieben wurden. Ende August gab die ESL bekannt, dass drei Coaches überführt und mit einem Bann belegt wurden. Die Teams wurden nachträglich von den entsprechenden Turnieren disqualifiziert und die Preisgelder wurden gestrichen.

Offizielles Statement von Valve

In den letzten Tagen und Wochen gab es intensive Investigationen. Mittlerweile wurden noch mehr Coaches entlarvt, die den Bug ausgenutzt haben. Mit dem heutigen Blog Post äußerte sich Valve erstmals zu dieser Situation.

Bugs gehören zu Software dazu und Valve muss sich in solchen Fällen auf Spieler und andere involvierte Personen verlassen können. Die Integrität von Spielern, Teams und CS:GO als eSport steht für das Unternehmen an oberster Stelle.

Die Punkte der Teams, die in einem regionalen Major Ranking Event von diesem Bug profitiert haben, werden auf Null zurückgesetzt. Mit Strafen für einzelne Coaches wartet Valve noch ab, bis das gesamte Ausmaß der Ausnutzung dieses Bugs bekannt ist.

Das Valve der Idee von Coaches eher abgeneigt ist, hat die Vergangenheit gezeigt. Im Blog Post heißt es, dass es für manche Teams eine verführerische Gelegenheit zu betrügen sei. Nun denkt Valve über stärkere Einschränkungen für Coaches nach.

Quelle: counter-strike.net

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