CS:GO Beta testet stärkere Maßnahmen gegen Cheating

Cheating ist ein leidiges Thema in der CS:GO Community. Andere Hersteller greifen mit ihrer Anti-Cheat-Software stärker in die Systeme der Spieler ein, als Valve Anti-Cheat (VAC) das macht. Immer wieder gibt es Diskussionen, wie weit ein Schutz vor Cheatern gehen sollte. Nun hat sich Valve entschlossen neue Maßnahmen zu egreifen, um der Cheating-Situation in CS:GO Herr zu werden.

Fremdsoftware wird stärker eingeschränkt

Natürlich lässt Valve die neuen Maßnahmen nicht einfach so auf die Spieler los. Heute gibt es ersteinmal eine optionale Beta, die von Freiwilligen getestet werden kann. Diese beschränkt die Art von Programmen und Dateien, die mit CS:GO interagieren können.

Für Drittanbieter-Programme, die direkt auf die csgo.exe Einfluss nehmen, gibt es neue Voraussetzungen. Zukünftig müssen alle fremden DLL-Dateien mit einem Authentifizierungscode digital signiert sein. Mischen sich diese Dateien irgendwie ins Spiel ein, werden sie auch trotz Signatur geblockt.

Was heißt das für Spieler?

Für Spieler ändert sich folgendes: Registriert das Spiel eine inkompatible Datei, dann erscheint eine Warnung und man wird von VAC-gesicherten Servern ausgeschlossen. Weil sich dabei sicher noch einige Falschmeldungen und Probleme mit Software wie Discord oder Nvidia Shadowplay einschleichen, lässt sich das Problem zumindest vorläufig umgehen. Einfach in der Steambibliothek die Eigenschaften von CS:GO aufrufen und den „Trusted Launch“ deaktivieren. Dadurch verringert sich aber vorübergehend der eigene Trust Factor.

Am Betatest der neuen Anti Cheat-Maßnahmen kann übrigens jeder teilnehmen. Dazu musst du in der Steambibliothek mit einem Rechtsklick die Eigenschaften von CS:GO aufrufen und beim Reiter „Betas“ die aktuelle Version 1.37.6.0-rc1 auswählen.

Quelle: counter-strike.net

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