Es gibt eine Kampangne im Internet, unterstützt von Künstlern und Schauspielern, versucht man etwas gegen die Armut in den 3.Weltländern zu machen. Es muss keine 3. Weltländer mehr geben, doch zuerst sollen nicht allen 3 sekunden ein Kind auf der Welt sterben.

Die Ziele und die Idee der Kampagne

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Warum eine „Weltweite Aktion gegen Armut“?

* Täglich sterben allein an den Folgen von Hunger und Unterernährung 24.000 Menschen weltweit.
* Mehr als 860 Millionen Menschen können nicht lesen und schreiben.
* In den ärmsten Ländern ist eine Schwangerschaft lebensgefährlich: Eine von 48 Frauen stirbt bei der Entbindung.
* Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
* Jährlich sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten.

Zahlen, die erschrecken und doch nur einige wenige der unzähligen Fakten zur Armut sind, die im Jahr 2000 die Regierungschefs dieser Welt bewogen hatten, die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen zu unterzeichnen. Das Ziel: bis 2015 die Anzahl der in extremer Armut lebenden Menschen auf die Hälfte zu senken. Fünf Jahre nach Verabschiedung dieser Erklärung ist es nicht gut um dieses Vorhaben bestellt. Und das, obwohl die Menschheit heute die Mittel hat, die Armut zu beseitigen und damit die Wahrscheinlichkeit von Elend, Tod, Flucht und Krieg weltweit zu verringern.

Besonders in Afrika erscheint die Lage desolat. Wenn das gegenwärtige Tempo beibehalten wird, so wird der afrikanische Kontinent das Ziel der Armutshalbierung nicht im Jahr 2015, sondern erst im Jahr 2147 erreichen.

2005 ist ein Schlüsseljahr für die Armutsbekämpfung. Das Thema wird beim G8-Gipfel in Schottland im Juli und vor allem beim UN-Gipfel im September 2005 prominent auf der Tagesordnung stehen. Die „Weltweite Aktion gegen Armut“ ist Teil einer internationalen Bewegung, die jetzt den entscheidenden Anstoß geben will. In 72 Ländern kämpfen Menschen mit nationalen Kampagnen für die Idee: Wir können die Generation sein, die für ein Ende der Armut sorgt.
Unser Ziel:

Die „Weltweite Aktion gegen Armut“ will durch verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit die Bundesregierung drängen, ihrer Verantwortung nachzukommen. Die Regierungen der Industrieländer stehen in der Pflicht, ihren Teil dafür beizutragen, dass sich die Millenniumsziele verwirklichen lassen: Dazu gehören

* mehr und bessere Entwicklungszusammenarbeit
* gerechter Welthandel
* umfassender Schuldenerlass für die armen Länder

Für den öffentlichen Druck auf die deutsche Regierung sollen die Kräfte gebündelt werden: Viele entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen haben Aktionen für 2005 geplant. Die „Weltweite Aktion gegen Armut“ wird einige zentrale Veranstaltungen in Bonn und Berlin durchführen, so zu den internationalen White-Band-Days im Juli und September. Je breiter die Unterstützung für die Aktion, umso größer die Chancen für ihren Erfolg.
www.deine-stimme-gegen-armut.de

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