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The Global Elite
Half lfie 3 (Verarschung ? )
Shooter für Freaks, Geeks und Nerds
HALF-LIFE 3
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ENTWICKLER: Falfe VERTRIEB: Fifenti TESTVERSION: Disketten-Leak SPRACHE: Englisch MULTIPLAYER - INTERNET: was ist das? HARDWARE, MINIMUM: Quanten-CPU, 1 TB RAM, Quanten-Grafikkarte, 15 TB HD
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Für alle, die es nicht mehr aushalten können und sich erneut ins Half-Life-Universum wagen wollen, kommt nun die Erlösung in Form des Nachfolgers zum erfolgreichen Half-Life 2. Ganz ohne Skandal ging die Entwicklung von Teil 3 vonstatten, in dem die Entwickler bewährte Elemente weiter ausbauen und neues Gamedesign ausloten.
Natürlich hat sich die Vertriebs- und Kontrollplattform Steam bewährt, die nun massiv aufgebohrt in Version 2.0 beiliegt. Mit was Sie sich vor dem Spielstart abplagen müssen, verrät das nächste Kapitel. Andererseits probiert man mit Gordon Freeman im Spiel neue Dimensionen der Spielbarkeit aus, die man einfach gesehen haben muss. Oder auch nicht.
Steam 2.0
Half-Life 3 wird auf einer einzelnen 1,4 MB-Floppy-Diskette ausgeliefert. Allerdings befindet sich dort nicht das eigentliche Spiel drauf, sondern der Download-Manager für Steam. Über's Internet wird dann das eigentliche Spiel herunter geladen. Bei 15 Terrabyte an Daten, die hauptsächlich für die realistische Grafik draufgehen, entsteht da schon ein kleiner Datenbrocken, der erst mal geschluckt werden will.
Wie üblich wird bei jedem Spielstart Steam gestartet. Diesmal wird aber eine ganze Menge mehr vom Spieler abverlangt. Nicht nur vollständiger Name, Adresse, Telefon und E-Mail werden verlangt, auch Passfoto, Gewicht, Alter, Augen- und Haarfarbe und Größe müssen Sie jedes Mal eingeben. Damit aber nicht genug. Zusätzlich werden eine Blutprobe, eine Speichelprobe, eine Urinprobe und eine Haarprobe genommen, ebenso wird ein Retina-Scan vorgenommen. Wohlgemerkt, dies geschieht bei jedem Spielstart. Um das Spiel aktivieren zu können, verlangt Falfe einmalig auch ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Ausweiskopie. Natürlich telefoniert das Spiel bei jedem Start noch nach Hause.
Sind diese kleinlichen Hürden genommen, kann es schließlich mit dem Spiel losgehen. Ein Mini-Labor für die Proben liegt der Verpackung übrigens bei. Sollten Spritzen und Becherchen alle sein, lässt sich über Steam kostenpflichtiger Nachschub bestellen.
Grafik-Wunder und Gameplay-Ernüchterung
Grafisch haut Half-Life 3 alles weg, was es bisher gab. Die Grafik ist schlichtweg realistischer als die Wirklichkeit und wer diese Grafik einmal gesehen hat, der sieht ab sofort die Realität aufpixeln oder die Ferne verschwimmen. Half-Life 3 gibt sich hier keine Blöße und zeigt neben einem gestochen scharfen Bild einen glasklaren Anti-Aliasing-Effekt, an dem sich die Programmierer der Realität mal ein Beispiel nehmen könnten. Gleichzeitig begründen sich daraus aber die enormen Hardwareanforderungen und der hohe Speicherverbrauch, denn alle Texturen liegen unkomprimiert in perfekt unendlicher Auflösung bei. Leider, und das ist einer der großen Fauxpas des Spiels, macht man in der Grafik nur ein paar Schritte. Danach wird man handlungstechnisch in ein Paralleluniversum gezogen. Und dieses hat ein Problem: es hat nur zwei Dimensionen.
Spielerisch mutiert Half-Life 3 dann zum Action-Adventure, denn Sie sehen Gorden von der Seite aus und steuern ihn durch scrollende Levels. Reden hat er übrigens immer noch nicht gelernt. An der Stelle merkt man dem Spiel die kurze Entwicklungszeit leider sehr deutlich an, denn spielerisch wird's wieder Minimalismus. Im Grunde ist’s wie im Vorgänger, Gordon ballert ein paar Gegner ab, hüpft nach oben und unten und folgt ansonsten dem vorgegebenen streng linearen Weg nach rechts zum Levelende. Weitere Story gibt’s übrigens nicht, wozu auch, so was braucht doch kein Mensch, gab’s ja bisher auch in keinem Half-Life-Spiel. Neben einer Handvoll Gegnertypen und dem ewigen Sidescroll-Szenario gibt es darüber hinaus nichts weiter.
Au weia...äh...Fazit
Nun ja, schon mit Steam 2.0 kann man ungeheuerlich viel Spaß haben, wirklich! Und auch viel Zeit verbringen. Mit dem Spiel möchte man aber lieber weniger Zeit verbringen. Es sei denn, die neuen spielerischen Standards erschließen sich einem irgendwo auf einer hyper-intellektuellen Ebene. Mit anderen Worten: man setzt die rosarote Brille auf, das hilft ja manchmal wirklich. Aber zu minimalistisch und eintönig ist es eigentlich wirklich geworden. Schade, da wäre sicherlich mehr drin gewesen. (wi)
Sorry: aber das soll doch bloss ein blöder Witz sein !!!
Wer hat schon einen solchen PC ??
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