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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Firefox bald kommerziell?



Alpha
19. August 2005, 11:27
ich hab grad das newsarchiv vom august auf heise.de durchgekramt und gesehen, das man in zukunft evtl profesionellen support (entgeltlich) anbieten möchte.
ich glaub ich szteig auf linux only um.



Mozilla-Foundation gründet kommerzielle Vermarktungsfirma
Neue Wege will die Mozilla-Foundation beschreiten, um die Verbreitung ihrer Internet-Anwendungen zu vergrößern. Eine kommerzielle Firma, genannt "Mozilla Corporation" soll sich darum kümmern, dass etwa der Standalone-Webbrowser Firefox oder der E-Mail-Client Thunderbird weiterentwickelt, besser vermarktet und kommerzieller Support dafür geboten wird. Die Pläne hat die Mozilla-Foundation mittlerweile offiziell vorgestellt. Anzeige


Firefox habe immer größere Verbreitung gefunden und zuletzt die Marke von 75 Millionen Downloads erreicht, nun gehe es darum, den Nutzen etwa von Firefox für die Anwender weiter zu steigern. Dies erfordere beispielsweise, dass man professionelle Dienstleistungen und Support auch kostenpflichtig anbiete. Dies gehe aber über das hinaus, was die Mozilla-Foundation leisten könne. Außerdem solle die "Mozilla Corporation" auch die Software-Entwicklung steuern.

Mitchell Baker, "Chief Lizard Wrangler" und Präsidentin der Mozilla-Foundation, erklärte gegenüber der New York Times, die Firma solle zwar darauf ausgerichtet sein, sich selbst zu finanzieren und als normales, steuerpflichtigs Unternehmen operieren. An die Optimierung von Gewinnen für Aktionäre sei aber nicht gedacht, nicht einmal ein Börsengang sei geplant. Vielmehr solle auch die "Mozilla Corporation" die Ziele der Mozilla-Foundation verfolgen. Das wichtigste Ziel sei die Förderung eines offenen Internet, betonte Baker.

Die Arbeit der Mozilla-Foundation, die Mitte 2003 gegründet wurde, um die Entwicklung von AOL zu übernehmen, soll weitergehen. Allerdings sollen 36 der rund 40 Mitarbeiter der Mozilla-Foundation künftig bei der "Mozilla Corporation" angestellt sein. Mitchell Baker wird CEO der "Mozilla Corporation". Der Mitarbeiter-Stab der Mozilla-Foundation wurde gerade erst erweitert, unter anderem, um Probleme bei der Koordinierung und Steuerung der Entwicklung von Firefox, Thunderbird und Mozilla zu beheben. Die Stiftung soll auch nach Gründung der "Mozilla Corporation" die Oberaufsicht über die Open-Source-Projekte behalten, während die "Mozilla Corporation" den Vertrieb und die Vermarktung der Software, die auch in Zukunft als Open Source kostenlos verfügbar ist, übernimmt. Offiziell aber wird die Mozilla-Foundation keine eigenen Versionen von Firefox, Thunderbird oder anderer Programme anbieten, dies bleibt der "Mozilla Corporation" überlassen.

crispin
21. August 2005, 17:53
ok, solange die software noch open source bleibt, ist es mir noch egal.
profi-support brauch ich eh nicht.

ich hoffe nur, dass die soft wirklich kostenlos bleibt.

Alpha
21. August 2005, 18:08
hmm ich denke nicht, das dies ewig so bleibt,
die haben den duft vom geld geschnuppert und ich glaube sie mögen ihn :)

crispin
21. August 2005, 18:22
klar, wer nicht?!

nur find ich es schade, wenn man als so erfolgreiches open source-produkt anfängt. auf der anderen seite ist es clever, weil die leute wissen, dass sie ein gutes produkt bekommen und warum dann nicht noch ein paar kröten für die software mit abnehmen?

enfer
21. August 2005, 18:29
was auch noch vorstellbar is, dass sie eine firefox version rausbringen, die was kostet, allerdings mit support und speziellen funktionen, die es für die andere, die kostenlose (eben wie die jetzige) nich gibt..


professionelle Dienstleistungen und Support

was verstehn die da genau darunter? also welche arten von dienstleistungen und support wofür/für wen?

Dominik
21. August 2005, 18:53
Original geschrieben von Angelripper
was auch noch vorstellbar is, dass sie eine firefox version rausbringen, die was kostet, allerdings mit support und speziellen funktionen, die es für die andere, die kostenlose (eben wie die jetzige) nich gibt..

Opera

Und genau weil Opera was kostet und Firefox nur "der kleine bruder" ist, wird Firefox kostenlos bleiben.

crispin
21. August 2005, 18:58
das würde ich auch sehr befürworten.

da kann man dann in die pro-version noch ein paar nette features einbauen für die leute, die eh schon zahlen und so doch noch ein paar leute dazu kriegen, geld dafür zu bezahlen... so kann man das dann immer weiter fortführen :)

Alpha
21. August 2005, 19:14
firefox, wird früher wie später genauso wie opera, werbeeinblendungen in der Gratisversion bekommen,
welche nur mit dem "support" oder der 'registrierung' entfernbar sind.