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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Matchmaking -hochschlafen ?



10hannes
07. September 2016, 00:18
Hallo liebe Community,

Ich spiele bereits seit 2009 Counter Strike: Source (2300h) und bin dann ab 2012 langsam rübergewechselt zu CS:GO (1200h).
Ich war vor dem Ranking Update LEM und bin jetzt nur noch bei MGE, was mich nicht stört, aber irgendwie ist es mein Ziel, einmal Global zu sein, einfach um zu sehen wie es ist und ob mir die dort vorhandene Meta ebene etc. gefällt, sprich mich mit den besten aus dem MM zu messen :D

Damals bin ich normalerweise immer mehr oder weniger von alleine aufgestiegen, ich würde behaupten, weil ich das Spielprinzip verstanden habe, ich bin nicht frag-geil, immer geduldig und mein Ziel ist es einfach jede einzelne Runde so gut wie möglich als Team zu gewinnen, ohne irgendwelche riskanten Frags zu versuchen etc..
Irgendwann habe ich aber angefangen wieder sehr viel Community Deathmatch zu spielen, sodass ich einen echt guten Aim bekommen habe und nicht selten am Ende eines MM Spiels mit 30-40 kills da stand, trotzdem haben wir dann meistens verloren, weil ich eben nicht viele Runden "gerettet" habe, sondern mich eher auf die Kills konzentriert habe.

Jedenfalls finde ich es sehr seltsam, dass ich, wenn ich hoch kommen möchte, einfach ganz entspannt die Runden zocken muss und früher oder später aufsteige, weil es klappt, anstatt mich richtig anzustrengen, richtig fokusiert auf mein positioning, aim und meine nades zu sein, womit ich bei CS:S bei pcw's immer sehr viel Erfolg und Spaß hatte.

Findet ihr auch, dass MM oft mehr oder weniger ein Selbstläufer ist und man sich selber nur ins Knie schießt, wenn man wie verrückt versucht die Gegner zu überraschen mit z.B. mit irgendwelchen rushes / pop-flash manövern ?

Würde mich wirklich mal interessieren,

Bis dahin :D

omani
08. September 2016, 10:52
Hey,

kurz zu mir: ich zocke komplett nur aus Spaß (was nicht bedeutet, dass ich nicht jedes Spiel gewinnen will :) ), und mein Rang interessiert mich so gut wie überhaupt nicht. (Bin aktuell glaube ich auch MGE)

Ich kann Deine Beobachtung aus meiner Sicht durchaus bestätigen. Ich bin auch jemand, der nicht für seinen Rang spielt (ich laufe nicht rum, will alle Frags für mich, gehe nicht immer auf Konfrontation, sondern spiele eher taktisch etc.) sondern eher teamorientiert. IdR spiele ich in einer 5er-Lobby. Wenn wir gewinnen, bin ich eher immer auf den hinteren Plätzen zu finden (ich spiele oftmals die Positionen, die vom Gegner nicht so oft angespielt werden und deshalb auch nicht mit so vielen Kills gesegnet sind ;) ). Und bei mir ist es ebenfalls so, dass ich nach einer Zeit immer mal wieder aufsteige. (Ich pendel immer so zwischen MG1 und DMG.)

Ich denke mal, dass die Spielweise etwas die Geschwindigkeit beeinflusst, wie schnell mal aufsteigt. Wenn Du immer einen auf "best Fragger" machst wirst Du natürlich schneller aufsteigen, als wenn Du es "gemütlicher" angehen lässt.

Wahrscheinlich hängt es auch ein wenig vom Team ab, mit dem Du spielst. Wenn Du nur mit Randoms spielst, bist Du natürlich mehr auf dich bzw. Deine Leistung gestellt, und wenn du mit einem festen Team spielst, dann kommt es eher auf die Teamleistung an.

LG,
Omani

Anduriel
08. September 2016, 16:17
Naja du hast schon richtig erkannt, dass es nicht unbedingt auf die Anzahl der Frags ankommt, sondern darauf, dass man die wichtigen Frags macht. Weil Kills abstauben kann jeder :D

Ansonsten ist es oft wirklich besser, wenn man sich während eines Matches nicht allzu viele Gedanken macht. Manchmal ist man besser dran, wenn man einfach seinen Stil durchzieht anstatt gezwungen etwas zu versuchen. Dann spielt man einfach befreiter. Man muss beispielsweise auch nicht unbedingt derjenige sein, der die Ansagen macht. Wenn das einen zu sehr vom eigenen Spiel abhält, dann sollte man es einfach anderen überlassen.