Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kolumne: Balancing - Freund und Feind



SirK
21. Dezember 2013, 14:20
Eines der wohl heikelsten Themen in Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO): Balancing. Viele Spieler schimpfen ständig über Balancingprobleme, immer wieder hört man die Bezeichnungen "T-Map" und "CT-Map". Aber was macht Balancing eigentlich aus und wann ist eine Map gut ausbalanciert.

Aber spulen wir zunächst etwas in der Zeit zurück: Acht Jahre ist es nun schon her. Ein guter Freund, ein damaliger Klassenkamerad, redete seit Tagen an mich ran: ?Kauf es dir, das ist viel besser!?. Er versuchte mir ein Spiel namens Counter-Strike: Source schmackhaft zu machen. Ich war zu der Zeit "UTler" und alles ohne Raketen und Bunnyhopping schien mir relativ uninteressant zu sein. Nachdem ich meine Eltern überzeugen konnte mir ein bisschen Geld zu leihen, nahm ich den Fuß-Bus in Richtung einer Fillilale der gar nicht so blöden Elektronikkette und kaufte mir Half-Life 2, Counter-Strike: Source inklusive. Die folgenden Jahre verbrachte ich auf LANs, in Online-Ligen und konnte auch …

Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen: Kolumne: Balancing - Freund und Feind (http://cs.ingame.de/news/kolumne-csgo-balancing/)

MechanimaL
22. Dezember 2013, 22:10
hey. du reißt es im artikel kurz an (stichwort 14:1 auf cbble), aber denkst es nicht weiter: ist es nicht so, dass maps, die weniger gebalanced sind, den, der mit der (üblichen) gewinnerseite beginnt bevorzugen? man denke an die pistolround: verliert man diese und liegt dann 15:1 oder 14:2 hinten, ist man womöglich gezwungen schon eher zu kaufen, als sonst, um nicht vorzeitig das spiel zu verlieren, eindeutig ein nachteil, den man nicht hat, wenn man zuerst diese seite gespielt hat. oder habe ich da jetzt einen logischen denkfehler gemacht? :)

zur taktischen tiefe: auch das rotieren auf anderen maps ist spannend zu sehen, diese sind oftmals viel dynamischer, aber ich sehe auch weniger ausgeglichene maps, als spannend an und bin ebenfalls der meinung, dass es - mal von meinem eingangsargument - abgesehen keinen grund gibt, sie nicht zu mögen und auch in turnieren zum einsatz zu bringen, sofern sie taktische möglichkeiten für überraschungen bieten.

SirK
23. Dezember 2013, 15:42
Ich sehe bei deinem Argument den Psychologischen Nachteil / Vorteil, es ändert aber nichts an meiner These. Jedes Team hat die selbe Chance, eben auch diese Pistolround zu holen, und somit dem Gegner zum zu frühen kaufen zu zwingen.
Den Fall des nach genau "16 Runden" Gewinnen, kann es so auch auf jeder anderen Map geben, wer hinten liegt muss sich rann halten! :D Aber du hast Recht, dies trifft natürlich auf "nicht gebalancete" Maps eher zu also auf ein Tuscan :)

Anduriel
27. Dezember 2013, 11:29
Wobei man auch bedenken muss, dass die zentrale Rolle der Pistol Round hauptsächlich aus dem Money System des Spiels resultiert. Die "unausbalancierten" Maps verstärken den Effekt nur.