Chckn
24. Juni 2006, 11:17
Hab heute eine Mail erhalten....hat die sonst noch jemand bekommen??
Lieber NutzerInnen des beliebten IRC-Chatclients mIRC,
heute möchten wir uns noch einmal an Sie wenden. Wie Sie ja bereits über unsere
Webseite mIRC erfahren haben, unterlag mIRC im Januar einen
Rechtsstreit mit einem Hamburger Fachanwalt für Internetrecht.
Die rein privat finanzierte Projektseite zum weltgrößten Chatprogramm mIRC sieht
sich nun Anwaltskosten in Höhe mehrerer Tausend Euro gegenüber.
Viele Fragen erreichten uns zu den Hintergründen, die wir Ihnen heute gerne
mitteilen möchten.
Im Januar 2005 hat ein anonymer Internetnutzer unsere Webseiten besucht und auch
versucht das Chatprogramm mIRC zu downloaden.
Auf den Webseiten von mIRC.de ist es erforderlich, seine Emailadresse anzugeben,
um einen Download-Link zu erhalten. Aus Scherz gab nun dieser
Nutzer statt seiner wahren eine zufällige Emailadresse simpelster Struktur ein
(ähnl: cc@ccc.com). Die Emailadresse existierte jedoch zufälligerweise
und wurde einem Hamburger Fachanwalt zugestellt, der darin einen Eingriff in
seinen Gewerbebetrieb sah und neben Zahlung von run 500 EUR Anwaltskosten
eine strafbewährte Unterlassungserklärung mit Zahlungsverpflichtung von jeweils
über 5000 EUR pro künftiger Email von den Betreibern einforderte.
mIRC verweigerte die Abgabe dieser Erklärung, da die Emailadresse durch einen
Dritten eingegeben wurde und die Betreiber von mIRC nicht
sicherstellen können, dass die Erstmail der Downloadanforderung und der erste
Schritt des Double-OPT-IN für den mIRC-Newsletter (confirmed opt-in)
tatsächlich die Person erreichen, die die Adresse in das Formular eingibt.
Auch wenn mIRC sicherstellte, dass die gesamte Domain des Anwaltes für den
Erhalt der Newsletter gesperrt wurde und dies auch durch die Rechtsanwaltschaft
von mIRC versichert wurde, erwirkte der Fachanwalt eine
Einstweilige Verfügung gegen mIRC.de bei Androhung eines Ordnungsgeldes von
250.000 EUR, sicherzustellen, dass die Domain für alle Webdienste von
creative-workx Volker Cesinger gesperrt bleibt.
Gegen diese Einstweilige Verfügung legte mIRC erfolgreich Widerspruch ein und
der Sachverhalt wurde durch das Landgericht Hamburg verhandelt.
Der gegnerische Anwalt forderte mIRC auf, keine Downloads mehr über die Eingabe
von Emailadressen zuzulassen, sondern das Programm nur noch an
Nutzer anzubieten, wenn diese eine persönliche Anforderungs-Email an mIRC
senden.
Dies hätte für ALLE DOWNLOADANGEBOTE zur Folge gehabt, dass jeder Nutzer
verpflichtet wäre, einen INTERNET-Download nur noch per EMAIL anzufordern.
Diese unhaltbare Forderung wurde durch das Landgericht Hamburg nicht bestätigt
und mIRC gewann diesen Rechtstreit.
Der Kläger ging nun vor dem Oberlandesgericht Hamburg in Berufung und forderte
mIRC erneut auf, eine Strafbewährte Unterlassungsanzeige abzugeben
und sicherzustellen, keine Emails an seine Domain senden zu können. Zusätzlich
wurde erneut gefordert, mIRC nur noch auf Emailanfrage den
Webnutzern zur Verfügung zu stellen. Diese Forderung wurde zwar durch das
Oberlandesgericht zurückgewiesen,
jedoch die erste OPT-IN-Email bzw. der Download-Link als wettbewerbsrechtlichen
Verstoß und Eingriff in den Gewerbebetrieb des
Rechtsanwaltes gewertet und mIRC zur Zahlung aller Anwaltskosten aller
Instanzen und der Einstweiligen Verfügung verurteilt .
Der Schritt zum Bundesverfassungsgericht zur Klärung der Problematiken um
OPT-IN-Mails sprengt den finanziellen Rahmen des Projektes mIRC.de, das
KEINERLEI Unterstützung durch den Hersteller erhält.
Die Seite ist alleinig werbefinanziert und diese Werbeeinnahmen decken auch nur
einen Teil Datenkosten durch den Download-Traffic - einer der Gründe,
warum mIRC.de keine direkten Downloads anbietet.
Daher bitten wir SIE, aktiv mIRC.de zu unterstützen und den Fortbestand des
Webdienstes zu sichern - denn alleine die Anwaltskosten des gegnerischen
Anwalts sprengen die finanziellen Möglichkeiten von mIRC.
Sie möchten nun helfen? Hierzu bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten:
.......
Also wenn das wahr ist, finde ich das mal wieder so richtig typisch Anwalt....erst mal klagen und Geld fordern....die armen Säue haben ja eh kein Plan und werden schon zahlen.
Insgesammt finde ich es eine Sauerei wie Anwälte immer wieder im Internet nach allerkleinsten Fehlern suchen nur um einen (meist) privaten Nutzer das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Seien wir doch mal erlich....in den meissten Fällen in denen Anwälte klagen handelt es sich um Bagatellen...
Eine einzige Drexbande ist das...kein Wunder das Anwälte so unbeliebt sind.
Lieber NutzerInnen des beliebten IRC-Chatclients mIRC,
heute möchten wir uns noch einmal an Sie wenden. Wie Sie ja bereits über unsere
Webseite mIRC erfahren haben, unterlag mIRC im Januar einen
Rechtsstreit mit einem Hamburger Fachanwalt für Internetrecht.
Die rein privat finanzierte Projektseite zum weltgrößten Chatprogramm mIRC sieht
sich nun Anwaltskosten in Höhe mehrerer Tausend Euro gegenüber.
Viele Fragen erreichten uns zu den Hintergründen, die wir Ihnen heute gerne
mitteilen möchten.
Im Januar 2005 hat ein anonymer Internetnutzer unsere Webseiten besucht und auch
versucht das Chatprogramm mIRC zu downloaden.
Auf den Webseiten von mIRC.de ist es erforderlich, seine Emailadresse anzugeben,
um einen Download-Link zu erhalten. Aus Scherz gab nun dieser
Nutzer statt seiner wahren eine zufällige Emailadresse simpelster Struktur ein
(ähnl: cc@ccc.com). Die Emailadresse existierte jedoch zufälligerweise
und wurde einem Hamburger Fachanwalt zugestellt, der darin einen Eingriff in
seinen Gewerbebetrieb sah und neben Zahlung von run 500 EUR Anwaltskosten
eine strafbewährte Unterlassungserklärung mit Zahlungsverpflichtung von jeweils
über 5000 EUR pro künftiger Email von den Betreibern einforderte.
mIRC verweigerte die Abgabe dieser Erklärung, da die Emailadresse durch einen
Dritten eingegeben wurde und die Betreiber von mIRC nicht
sicherstellen können, dass die Erstmail der Downloadanforderung und der erste
Schritt des Double-OPT-IN für den mIRC-Newsletter (confirmed opt-in)
tatsächlich die Person erreichen, die die Adresse in das Formular eingibt.
Auch wenn mIRC sicherstellte, dass die gesamte Domain des Anwaltes für den
Erhalt der Newsletter gesperrt wurde und dies auch durch die Rechtsanwaltschaft
von mIRC versichert wurde, erwirkte der Fachanwalt eine
Einstweilige Verfügung gegen mIRC.de bei Androhung eines Ordnungsgeldes von
250.000 EUR, sicherzustellen, dass die Domain für alle Webdienste von
creative-workx Volker Cesinger gesperrt bleibt.
Gegen diese Einstweilige Verfügung legte mIRC erfolgreich Widerspruch ein und
der Sachverhalt wurde durch das Landgericht Hamburg verhandelt.
Der gegnerische Anwalt forderte mIRC auf, keine Downloads mehr über die Eingabe
von Emailadressen zuzulassen, sondern das Programm nur noch an
Nutzer anzubieten, wenn diese eine persönliche Anforderungs-Email an mIRC
senden.
Dies hätte für ALLE DOWNLOADANGEBOTE zur Folge gehabt, dass jeder Nutzer
verpflichtet wäre, einen INTERNET-Download nur noch per EMAIL anzufordern.
Diese unhaltbare Forderung wurde durch das Landgericht Hamburg nicht bestätigt
und mIRC gewann diesen Rechtstreit.
Der Kläger ging nun vor dem Oberlandesgericht Hamburg in Berufung und forderte
mIRC erneut auf, eine Strafbewährte Unterlassungsanzeige abzugeben
und sicherzustellen, keine Emails an seine Domain senden zu können. Zusätzlich
wurde erneut gefordert, mIRC nur noch auf Emailanfrage den
Webnutzern zur Verfügung zu stellen. Diese Forderung wurde zwar durch das
Oberlandesgericht zurückgewiesen,
jedoch die erste OPT-IN-Email bzw. der Download-Link als wettbewerbsrechtlichen
Verstoß und Eingriff in den Gewerbebetrieb des
Rechtsanwaltes gewertet und mIRC zur Zahlung aller Anwaltskosten aller
Instanzen und der Einstweiligen Verfügung verurteilt .
Der Schritt zum Bundesverfassungsgericht zur Klärung der Problematiken um
OPT-IN-Mails sprengt den finanziellen Rahmen des Projektes mIRC.de, das
KEINERLEI Unterstützung durch den Hersteller erhält.
Die Seite ist alleinig werbefinanziert und diese Werbeeinnahmen decken auch nur
einen Teil Datenkosten durch den Download-Traffic - einer der Gründe,
warum mIRC.de keine direkten Downloads anbietet.
Daher bitten wir SIE, aktiv mIRC.de zu unterstützen und den Fortbestand des
Webdienstes zu sichern - denn alleine die Anwaltskosten des gegnerischen
Anwalts sprengen die finanziellen Möglichkeiten von mIRC.
Sie möchten nun helfen? Hierzu bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten:
.......
Also wenn das wahr ist, finde ich das mal wieder so richtig typisch Anwalt....erst mal klagen und Geld fordern....die armen Säue haben ja eh kein Plan und werden schon zahlen.
Insgesammt finde ich es eine Sauerei wie Anwälte immer wieder im Internet nach allerkleinsten Fehlern suchen nur um einen (meist) privaten Nutzer das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Seien wir doch mal erlich....in den meissten Fällen in denen Anwälte klagen handelt es sich um Bagatellen...
Eine einzige Drexbande ist das...kein Wunder das Anwälte so unbeliebt sind.