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Hohen Erwartungen muss sich Basalt stellen. Denn mit RZL, Yanzl und Oliver war bei dieser Map ein echtes Dream Team am Werk. Stilistisch sticht der virtuelle Trip ins scheinbare Nirgendwo jedenfalls aus der Masse heraus.

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Abseits der Zivilisation

Beim ersten Betreten der Map fragt man sich, wo man eigentlich gelandet ist. Die Umgebung besteht aus weiten Wiesen, Bergen, viel Gestein und Wasser. Basalt entführt uns in den äußersten Nordwesten Europas – zu einer einsame Siedlung in Island.

Tatsächlich ist die Umgebung einer der schönsten und realistischsten, die es in CS:GO zu sehen gibt. Das weite Meer mit seinem gemächlichen Wellen oder der wunderschöne Wasserfall sind wahre Hingucker. Es kommt ein geradezu idyllisches Gefühl von Einsamkeit auf. Das namensgebende Basaltgestein ist größtenteils am äußeren Rand der Map und in der Skybox präsent.

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Der Spielbereich besteht nämlich hauptsächlich aus Häusern, deren verschieden angestrichene Wände ein bisschen Farbe in die ansonsten eintönige – aber deswegen nicht schlechte – Optik bringen. Nur die etwas seltsame Anordnung und Architektur der Häuser reißen einen aus dem Realismus der restlichen Map ein wenig heraus. Ein Beispiel dafür ist der Balkon in der Mitte, der einfach deplatziert wirkt.

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Wahrscheinlich war die Umsetzung des Layouts anders nicht möglich. Das ist aber ein akzeptabler Makel an einer insgesamt stimmigen Optik. Selbst der Kontrast zwischen der traditionellen Architektur der Häuser und der modernen Forschungsanlage fügt sich doch überraschend gut zusammen.

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Übrigens verdient die Soundkulisse bei dieser Map eine besondere Erwähnung. Die ist nämlich der Hammer und setzt der Atmosphäre die Krone auf. Unter anderem sind Donner und dröhnende Schallsignale der Schiffe im Hintergrund zu hören. Möglicherweise könnte das aber den ein oder anderen Spieler stören.

Salt oder Basalt?

Wie gerade angesprochen sind die Häuser ein essentieller Teil des Layouts. Die etwas seltsame Anordnung der Häuser ergibt einen relativ interessanten Aufbau. Der angesprochene Balkon in der Mitte ist spielerisch eine coole Idee. Auch die Bombenplätze sind ordentlich designed.

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Interessant wird das Gameplay vor allem durch die harten Timings. Diese sind auf allen Routen – also inklusive der Mitte – so ausgelegt, dass die Chokepoints ohne allzu lange Sichtlinien sind. Entsprechend oft ergeben sich Feuergefechte auf kurze Distanz. Die durchaus existierenden langen Sichtlinien sind nur selten relevant.

Wer geschickt mit AWP und anderen Scharfschützengewehren ist, findet dafür vor allem rund um die Bombenplätze Einsatzmöglichkeiten. Es ergibt sich eben nur keine Dominanz wie auf den mittleren Routen von Dust 2, Mirage und Konsorten.

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Fazit zu de_basalt

Die Top 4 beim “Exotic Places Mapping Contest” hat Basalt knapp verpasst. An der Qualität kann es jedenfalls nichts gelegen haben. Wie erwartet haben die drei Autoren ihre Idee nahezu perfekt umgesetzt.

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Die wunderschöne Umgebung mit ihrem eigenen Stil und ihrer großartigen Atmosphäre ist das Aushängeschild der Map. Ein bisschen schade ist, dass das namensgebende Basaltgestein nur am Rand vorkommt. Das ändert natürlich nichts daran, dass die Map ansonsten wirklich hervorragend aussieht.

Basalt hat zudem auch ein durchdachtes Layout mit fordernden Timings zu bieten. Und vor allem die Mitte hebt sich vom üblichen Standard ab.

Download: de_basalt im Steam Workshop