cs_apollo

Noch nie in einem Raumfahrtmuseum gewesen? Kein Problem, denn cs_apollo liefert das volle Erlebnis. Gleich vier talentierte Personen arbeiteten an diesem Projekt: Vaya, Vorontsov, JSadones und Assassin. Ein vielversprechendes Team, das wie zu erwarten war eine der besten Geiselbefreiungskarten abgeliefert hat.

Zwar wurde die Map bereits 2017 im Steam Workshop veröffentlicht und war beim damaligen MapCore Mapping Contest unter den Top 10, doch 2019 nahmen sich die Autoren ihr Werk noch einmal vor und überarbeiteten es. Im Dezember wurde die Map dann in ihrer finalen Version veröffentlicht.

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Ein großer Schritt für die Menschheit!

Man fühlt sich wie in einem echten Raumfahrtmuseum. Es fehlt eigentlich nur noch ein NPC, der die Museumstour leitet. Das soll heißen die Umgebung ist absolut glaubwürdig umgesetzt worden.

Überall findet man Tafeln, auf denen interessante und vor allem echte Information zur Raumfahrt und zur Mondlandung geschrieben stehen. An manchen Stationen lassen sich sogar Satellitengeräusche oder Funksprüche per Knopfdruck abspielen. Das ist Liebe zum Detail.

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Dazu kommen Sehenswürdigkeiten wie die riesige Rakete oder die Raumanzüge. Ein Souvenirgeschäft mit T-Shirts und Miniaturmodellen gibt es natürlich auch. Das ganze Gelände wurde mit unzähligen selbsterstellten Assets sehr glaubwürdig gestaltet.

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Positiv fallen auch die Areale außerhalb des Spielbereichs auf. So gibt es außen beispielsweise ein Cafe und nebendran mehrere große Raketen, die Besucher bestaunen könnten. Vor allem aber im Innenbereich wirken sich die zusätzlichen Räume positiv aus. Dadurch wirkt die Map größer, als sie es eigentlich ist. Das hat beispielsweise auch Valve bei Nuke gemacht.

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Houston, wir haben ein Problem!

Bei einer virtuellen Geiselbefreiung bleibt aber keine Zeit die Umgebung zu bestaunen. Viel wichtiger ist die Vorgehensweise, denn auf dieser Map müssen vor allem die CTs gut zusammenarbeiten, um eine Chance zu haben.

Es gibt nämlich kaum Möglichkeiten zwischen den Routen zu wechseln. Eine der Routen führt ohne weitere Abzweigungen von CT Spawn direkt zu einem Geiselraum. Die andere Route bietet immerhin die Möglichkeit zwischen dem normalen Weg und der zusätzlichen Untergrund-Route zu wählen.

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Über besagte Untergrund-Route kommt man entweder auch zu einer Geisel oder alternativ beim T-Spawn heraus. Dann ist man genau zwischen den beiden Geiseln. Diese liegen auf Apollo relativ weit auseinander.

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Die Terroristen können die verschiedenen Ein- und Ausgänge relativ einfach mit Rauchgranaten abdecken. Dabei müssen sie auch keine sonderlich große Angst vor plötzlichen Flanken haben. Doch haben die CTs erstmal eine Geisel geschnappt, müssen die überlebenden Terroristen schnell reagieren und den richtigen Weg wählen. Das ziemlich geradlinige Layout bietet nämlich kaum Möglichkeiten die CTs auf einer Route abzufangen.

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Fazit zu cs_apollo

Sehr löblich, dass vier der talentiertesten CS:GO Mapper mit einer Geiselbefreiungskarte an einem Contest für wettkampftaugliche Maps teilgenommen haben. Und verstecken muss sich Apollo absolut nicht. Im Gegenteil, diese Map sollte viel mehr im Rampenlicht stehen. Visuell ist sie makellos und auch wenn es spielerisch keine großen Überraschungen gibt, so verbringt man doch sehr gerne Zeit in diesem virtuellen Raumfahrtmuseum.

Apollo ist in einem Atemzug mit anderen hochkarätigen Hostage Maps wie Workout oder Agency zu nennen und gehört damit zu den absolut besten Community Maps für CS:GO.

Download: cs_apollo im Steam Workshop