PGL Krakow 2017 mit verändertem Map Veto

Das Regelbuch der PGL Krakow 2017, das die teilnehmenden Teams erhalten haben, enthüllte eine Veränderung am Map Veto System. Valve wollte offenbar den Zufallsfaktor ausschalten und hat das System entsprechend angepasst. Schon jetzt wird heiß diskutiert, welchen Teams das neue System Vorteile oder Nachteile beschert.

PGL Krakow 2017 Map Veto System

Die Veränderungen gelten allerdings nur für die erste Phase des Turniers, in der das „Swiss System“ mit „Best-of-One“ Matches gespielt wird. In den Playoffs mit den „Best-of-Three“ Matches gibt es keine Veränderungen bei der Wahl der Maps.

Bei den betroffenen „Best-of-One“ Matches durfte bisher ein Team zwei Maps bannen und seine Startseite wählen, während das andere Team drei Maps bannen durfte. Aus den beiden übrigen Maps wurde per Zufall eine ausgewählt, die dann gespielt wurde.

Bei der PGL Krakow 2017 werden die Banns der beiden Teams nicht abwechselnd, sondern hintereinander durchgeführt. Das Team, das nur zwei Maps gebannt hat, bestimmt dann aus den beiden übrigen Maps, welche gespielt wird. Das andere Team darf entscheiden, auf welcher Seite es startet.

Der „Seed“ spielt wieder eine Rolle

Durch die Veränderungen sollen in der Regel die Teams mit einem besseren „Seed“ die Wahl der Map haben. Das heißt: Die Teams mit „Legends“-Status (Top 8 des letzten Majors) dürfen in der ersten Runde die Map wählen, die gespielt wird. In den weiteren Runden entscheidet ein Münzwurf, welches Team den Veto-Prozess beginnt.

In den Playoffs wird dann zwar das übliche Veto System für „Best-of-Three“ Matches verwendet, allerdings darf jeweils das Team mit weniger Niederlagen in der Vorrunde bestimmen, ob es selbst oder das gegnerische Team den Veto-Prozess beginnt. Im Halbfinale und Finale geht es dann einfach der Reihenfolge des Turnierbaums nach.

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