PGL Krakow 2017 – Drei Halbfinalisten stehen fest

Nach einem spielfreien Tag ging es heute bei der PGL Krakow 2017 mit dem Viertelfinale weiter. Auf dem Plan standen aber nur drei von vier Matches, das letzte wird nämlich erst morgen ausgetragen. Das heißt drei Halbfinalisten stehen bereits fest. Die Ergebnisse im Viertelfinale fielen aber teilweise sehr knapp aus.

PGL Krakow 2017 – Viertelfinale

Das erste Viertelfinale versprach schon einiges an Spannung: kz Gambit Esports überzeugte durch seinen bisherige Auftritt im Turnier und obwohl se fnatic etwas strauchelte, so weiß jeder was das schwedische Team auf dem Kasten hat. Auf Train ging es schon enorm knapp zur Sache. Dabei konnte sich kz Gambit Esports am Ende mit 16:14 einen wichtigen Punkt sichern. Auf der zweiten Map lag se fnatic erst zurück, startet dann aber auf der T-Seite eine Starke Aufholjagd und führte sogar zur Halbzeit. Doch kz Gambit Esports ließ sich nicht beeindrucken und holte sich auch auf Inferno den Sieg.

kz Gambit vs. se fnatic – 2:0

  • 16:14 auf Train
  • 16:12 auf Inferno

Auf dem Papier war dk Astralis vs. br SK Gaming das Highlight des Tages. Die Giganten trafen schon im Viertelfinale aufeinander. br SK Gaming entschied sich für Cache als Map, bekam dort aber viel Gegenwehr von dk Astralis. Gegen Ende konnten die Brasilianer einige entscheidende Clutches gewinnen, doch es reichte nicht. Die erste Map ging mit 16:12 an dk Astralis. Für br SK Gaming galt es also auf Overpass zu überzeugen. Doch dk Astralis war auf seiner Map einfach zu stark und konnte mit einem klaren 16:06 das Match beenden.

dk Astralis vs. br SK Gaming – 2:0

  • 16:12 auf Cache
  • 16:06 auf Overpass

Zur Primetime spielten dann de BIG und br Immortals gegeneinander. Auf Cobblestone sah es für de BIG mit 03:12 zur Halbzeit nicht gut aus. Nach dem Wechsel auf die CT-Seite konnte das deutsche Team aber immer weiter aufholen. Schließlich wurde ein Gleichstand erreicht und die letzten Runden waren hart umkämpft. Es kam zu einer Verlängerung und alles war wieder offen. Hier konnte de BIG nur eine CT-Runde, aber alle drei T-Runden holen und machte das Comeback mit einem Endstand von 19:17 perfekt.

Weiter ging es auf Inferno. Diese Map hatte de BIG bei diesem Turnier schon drei Mal gespielt und drei Mal gewonnen. Allerdings sollte diese Serie ihr Ende finden. Auf T-Seite wurden nur zwei Runden gewonnen und der Rückstand war einfach nicht mehr aufzuholen. Am Ende gewann br Immortals die zweite Map mit 16:07.

Die dritte Map war für Fans beider Teams fast nicht auszuhalten. Auf Train waren die Verhältnisse wieder ausgeglichen und es war ein ständiges hin und her. Nach vielen sehr knappen Runden ging der Sieg schließlich mit 16:14 an br Immortals.

de BIG vs. br Immortals – 1:2

  • 19:17 auf Cobblestone
  • 07:16 auf Inferno
  • 14:16 auf Train

Matches am Samstag

Morgen gibt es dann das letzte Viertelfinale und die beiden Halbfinalspiele. Es wird also wieder ein spannender und vielleicht langer Tag.

Samstag, 22. Juli

  • 13:00 Uhr: Viertelfinale #4 – dk North vs. pl Virtus.pro
  • 16:30 Uhr: Halbfinale #1 – kz Gambit vs. dkAstralis
  • 20:00 Uhr: Halbfinale #2 – br Immortals vs. dk North / pl Virtus.pro

Die Matches können über den Livestream der PGL oder direkt in CS:GO verfolgt werden.

PGL Krakow 2017 mit ungewöhnlichem Finale PGL Krakow 2017 - Teilnehmer der Playoffs
Comments
MechanimaL
BIG hat mich ein wenig enttäuscht an diesem Tag. Erste Map war noch ok, vor allem weil Legija dort stark aufspielte und viele wichtige Runden entscheidend beeinflusste. Auf Inferno war es als hätte Tabsen den PC aus, erst gegen Ende überhaupt mal ein paar Frags gemacht. Das ist viel zu wenig für den stärksten Rifler im Team. Vll. hätte sich BIG da entweder was ganz neues überlegen müssen oder eine andere Map picken, vll. waren sie zu durchschaubar. Erst in den letzten 5-6 Runden von Train hat Tabsen auf gewohnt starkem Niveau performt und zusammen mit der Unsicherheit von Keev, der viele wichtige und machbare Shots verhauen hat, war das auf Train gegen die Brasilianer einfach zu wenig. Gut sie sind über das Erwartete hinaus bis ins Viertelfinale gekommen und das war auch sehr sehenswert bis dato, jetzt wissen sie hoffentlich, was beim nächsten Turnier anders angegangen werden kann und wachsen an der Erfahrung.
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