Am 1. März 2004 kam mit Counter-Strike: Condition Zero (CS:CZ) ein Einzelspieler-Ableger von Counter-Strike heraus. Dieser brachte neben optischen Verbesserungen auch Bots mit einer ordentlichen künstlichen Intelligenz.
Mit dem auch offline spielbaren Ableger wollte Valve unter anderem Solo-Spieler erreichen, da das Internet zu dieser Zeit noch nicht so verbreitet war wie heutzutage. Allerdings hatte das Spiel eine lange und schwierige Entwicklungsphase. Da Valve selbst zu dieser Zeit mit Half-Life 2 und anderen Projekten beschäftigt war, wurde die Entwicklung auf ein externes Studio ausgelagert. Während der Entwicklungsphase wurde mehrmals das Entwicklerteam gewechselt. Nach Rogue Entertainment, Gearbox und Ritual Entertainment brachten die Turtle Rock Studios das Projekt schliesslich zu Ende.
Counter-Strike: Condition Zero beinhaltet zwei verschiedene Einzelspieler-Modi. Im Hauptspiel muss man vorgegebene Aufgaben erfüllen, um im Rang aufzusteigen und sich neue Mitstreiter für schwierigere Aufgaben leisten zu können. In den von Ritual Entertainment entwickelten “Deleted Scenes” muss man als Elitesoldat in Kriegsregionen bestimmte Missionsziele erfüllen.
Wirklich durchsetzen konnte sich das Spiel aber nie, da es vor allem im Multiplayer zu wenig neues bot und schon wenig später mit Counter-Strike: Source ein grafisch viel beeindruckender Ableger erschien.
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